Unsere Geschichte
Die Johannis-Loge „Zum Oelzweig“ wurde am 16. Juni 1788 gestiftet und gehört zur Großen Landesloge der Freimaurer von Deutschland (GLL FvD) mit Sitz in Berlin. Gegründet wurde die GLL FvD 1770 und stand ab 1774 unter dem besonderen Protektorat Friedrichs des Großen. Unsere Loge ist eine der ältesten und größten Logen der GLL FvD und ist gleichzeitig auch eine der ältesten Vereinigungen der Stadt Bremen. Angeschlossen ist die GLL FvD an die Vereinigten Großlogen von Deutschland (VGLvD). Die Bremer Brüder der GLL FvD sind Teil der Weltbruderkette von rund sechs Millionen Männern, die gemäß den Regularien der Vereinigten Großloge von England (UGLoE), den „Basic Principles“, arbeiten. Die Regularien sehen vor, dass die Brüder der angeschlossenen Großlogen, wie schlussendlich auch die GLL FvD, ihre Verpflichtung auf das Buch des Heiligen Gesetzes (die Bibel) abgelegt haben, aus diesem Grunde auch Bibel, Winkelmaß und Zirkel bei Ihren Arbeiten aufgelegt haben und an ein Höchstes Wesen glauben. Für Arbeiten der GLL FvD ist es zudem Voraussetzung, dass die Bibel während der Arbeiten beim Johannis- Evangelium aufgeschlagen bleibt. Dies ist in den Ordensregeln der GLL FvD begründet. Dort heißt es: „Die Lehrart der Großen Landesloge ist auf das Christentum gegründet. Unter Christentum ist nicht die Zusammenfassung bestimmter Glaubensartikel zu verstehen, sondern die Lehre Jesu Christi, wie sie in der Heiligen Schrift enthalten ist.“ Der schottische Pfarrer James Anderson verfasste 1722 vor dem historischen Hintergrund seiner Zeit ein Manuskript, das ab 1723 als die „Constitutions“ einen prägenden Einfluss auf das Selbstverständnis weiter Teile der Freimaurerei weltweit hatte, auch wenn es in der Tradition der englischen Freimaurerei eine Reihe älterer Verfassungen vordem bereits gab (z.B. Old Charges, General Regulations). Auch wenn dies so ist, haben nicht alle Freimaurer-Traditionen die Constitutions übernommen - was ohne Wertung zu erwähnen ist, da auch andere Bezugspunkte, wie zum Beispiel die „General Regulations“ von 1720/21 nach George Payne möglich sind. Wie der Bezugspunkt auch sei - in den weit verbreiteten „Alten Pflichten“ der „Constitutions“ von Anderson wird auch das Verhältnis der Freimaurer zu Gott und Religion wie zum Staat geregelt. Freimaurer „sollen … gute und redliche Männer sein, von Ehre und Anstand, ohne Rücksicht auf ihr Bekenntnis oder darauf, welche Überzeugung sie sonst vertreten mögen. So wird die Freimaurerei zu einer Stätte der Einigung und zu einem Mittel, wahre Freundschaft unter Menschen zu stiften, die einander sonst ständig fremd geblieben wären.“ Und: „Der Maurer ist ein friedliebender Bürger des Staates, wo er auch wohne oder arbeite.“ Diese Brüderlichkeit bedeutet auch Toleranz, Duldung gegenüber allen Logen und Riten der Freimaurerei und ihren konstitutionellen Bezugspunkten, soweit diese Großlogen und freimaurerischen Riten als regulär von der UGLoE anerkannt sind. Auf dieser spannenden Grundlage arbeitet unsere aufgeschlossene, an den aktuellen Problemen unserer Zeit sehr interessierte, vielschichtige Bruderschaft aus allen gesellschaftlichen Zweigen. Freimaurerei ist alt und entstand irgendwo in den mächtigen Wogen der Geschichte, in denen frm. Traditionen und Brüder mal hierhin und mal dorthin geschwappt sind und sehr früh auch schon in die Vereinigten Staaten, deren Verfassung von 1776 maßgeblich von Freimaurern bestimmt wurde. Dabei reicht die Freimaurerei weit älter als 300 Jahre zurück und auch die Schriften Andersons markieren eben nur einen bestimmten Zeitpunkt und nicht die Freimaurerei selbst. In jedem Fall sind abseits des gegenwärtig vorherrschenden Bezugs zur Aufklärung deutlich mehr Einflüsse in die Freimaurerei eingegangen, die nach aktueller freimaurerischer Forschung noch weit über 450 Jahre zurückreichen - nur ein Ziel mag über die Zeit verbindlich gewesen sein: Die Förderung von Tugendhaftigkeit und Moral durch bzw. in einer freiwilligen initiatischen Gemeinschaft. Wir dürfen wohl ebenso gespannt sein, was die Zukunft bringt, wie auf das, was aus den Tiefen der Vergangenheit wieder zum Vorschein kommt. Das Wesen der Freimaurerei wird sich uns wohl nie in aller Einfachheit zeigen, sondern nur in jedem von uns in gelebter Weise selbst. Packen wir es an.
Die Johannis-Loge „Zum Oelzweig“ wurde am 16. Juni 1788 gestiftet und gehört zur Großen Landesloge der Freimaurer von Deutschland (GLL FvD) mit Sitz in Berlin. Gegründet wurde die GLL FvD 1770 und stand ab 1774 unter dem besonderen Protektorat Friedrichs des Großen. Unsere Loge ist eine der ältesten und größten Logen der GLL FvD und ist gleichzeitig auch eine der ältesten Vereinigungen der Stadt Bremen. Angeschlossen ist die GLL FvD an die Vereinigten Großlogen von Deutschland (VGLvD). Die Bremer Brüder der GLL FvD sind Teil der Weltbruderkette von rund sechs Millionen Männern, die gemäß den Regularien der Vereinigten Großloge von England (UGLoE), den „Basic Principles“, arbeiten. Die Regularien sehen vor, dass die Brüder der angeschlossenen Großlogen, wie schlussendlich auch die GLL FvD, ihre Verpflichtung auf das Buch des Heiligen Gesetzes (die Bibel) abgelegt haben, aus diesem Grunde auch Bibel, Winkelmaß und Zirkel bei Ihren Arbeiten aufgelegt haben und an ein Höchstes Wesen glauben. Für Arbeiten der GLL FvD ist es zudem Voraussetzung, dass die Bibel während der Arbeiten beim Johannis-Evangelium aufgeschlagen bleibt. Dies ist in den Ordensregeln der GLL FvD begründet. Dort heißt es: „Die Lehrart der Großen Landesloge ist auf das Christentum gegründet. Unter Christentum ist nicht die Zusammenfassung bestimmter Glaubensartikel zu verstehen, sondern die Lehre Jesu Christi, wie sie in der Heiligen Schrift enthalten ist.“ Der schottische Pfarrer James Anderson verfasste 1722 vor dem historischen Hintergrund seiner Zeit ein Manuskript, das ab 1723 als die „Constitutions“ einen prägenden Einfluss auf das Selbstverständnis weiter Teile der Freimaurerei weltweit hatte, auch wenn es in der Tradition der englischen Freimaurerei eine Reihe älterer Verfassungen vordem bereits gab (z.B. Old Charges, General Regulations). Auch wenn dies so ist, haben nicht alle Freimaurer-Traditionen die Constitutions übernommen - was ohne Wertung zu erwähnen ist, da auch andere Bezugspunkte, wie zum Beispiel die „General Regulations“ von 1720/21 nach George Payne möglich sind. Wie der Bezugspunkt auch sei - in den weit verbreiteten „Alten Pflichten“ der „Constitutions“ von Anderson wird auch das Verhältnis der Freimaurer zu Gott und Religion wie zum Staat geregelt. Freimaurer „sollen … gute und redliche Männer sein, von Ehre und Anstand, ohne Rücksicht auf ihr Bekenntnis oder darauf, welche Überzeugung sie sonst vertreten mögen. So wird die Freimaurerei zu einer Stätte der Einigung und zu einem Mittel, wahre Freundschaft unter Menschen zu stiften, die einander sonst ständig fremd geblieben wären.“ Und: „Der Maurer ist ein friedliebender Bürger des Staates, wo er auch wohne oder arbeite.“ Diese Brüderlichkeit bedeutet auch Toleranz, Duldung gegenüber allen Logen und Riten der Freimaurerei und ihren konstitutionellen Bezugspunkten, soweit diese Großlogen und freimaurerischen Riten als regulär von der UGLoE anerkannt sind. Auf dieser spannenden Grundlage arbeitet unsere aufgeschlossene, an den aktuellen Problemen unserer Zeit sehr interessierte, vielschichtige Bruderschaft aus allen gesellschaftlichen Zweigen. Freimaurerei ist alt und entstand irgendwo in den mächtigen Wogen der Geschichte, in denen frm. Traditionen und Brüder mal hierhin und mal dorthin geschwappt sind und sehr früh auch schon in die Vereinigten Staaten, deren Verfassung von 1776 maßgeblich von Freimaurern bestimmt wurde. Dabei reicht die Freimaurerei weit älter als 300 Jahre zurück und auch die Schriften Andersons markieren eben nur einen bestimmten Zeitpunkt und nicht die Freimaurerei selbst. In jedem Fall sind abseits des gegenwärtig vorherrschenden Bezugs zur Aufklärung deutlich mehr Einflüsse in die Freimaurerei eingegangen, die nach aktueller freimaurerischer Forschung noch weit über 450 Jahre zurückreichen - nur ein Ziel mag über die Zeit verbindlich gewesen sein: Die Förderung von Tugendhaftigkeit und Moral durch bzw. in einer freiwilligen initiatischen Gemeinschaft. Wir dürfen wohl ebenso gespannt sein, was die Zukunft bringt, wie auf das, was aus den Tiefen der Vergangenheit wieder zum Vorschein kommt. Das Wesen der Freimaurerei wird sich uns wohl nie in aller Einfachheit zeigen, sondern nur in jedem von uns in gelebter Weise selbst. Packen wir es an.
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